Tagsüber ausgebeutet, nachts von Rassisten gejagt

Der Migrantenaufstand in Rosarno/Kalabrien

Videos und Diskussion
Sonntag, 14. März
18:00 Uhr
Babylonia e.V.
Cuvrystr. 23
Berlin-Kreuzberg

Rosarno, eine Kleinstadt in Kalabrien, inmitten von Orangenplantagen. Afrikanische Wanderarbeiter/innen werden hier tagsüber ausgebeutet und nachts von den Söhnen der Ausbeuter gejagt. Am 7. Januar werden drei von ihnen angeschossen. Die Wanderarbeiter/innen demonstrieren und lassen ihre Wut an Autos aus, es kommt zu Zusammenstößen mit den Bewohner/innen Rosarnos. Nach zwei Tagen Pogrom werden die Immigrant/innen von der Polizei evakuiert, ohne Lohn, ohne Bleibe, ohne Papiere.

In Italien wird die rassistische Debatte über kriminelle Immigrat/innen weiter angeheizt. Doch was ist wirklich los in Italien? Bahnt sich eine neue militante Migrantenbewegung an? Welche Bedeutung hatte der Migrantenstreik am 1. März?

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