Puszta, Paprika, Pogrom


Ungarn 2010

Videos und Diskussion
Sonntag, 2. Mai, 19 Uhr
Babylonia, Cuvrystr. 23a, Kreuzberg

Die ungarischen Parlamentswahlen im April haben das Ungeheuerliche wahr gemacht: eine konservative, nationalistische Partei gewinnt eine Zweidrittelmehrheit, mit der sie die Verfassung ändern kann. Eine offen faschistische Partei, genannt Jobbik, zieht mit 12 % der Stimmen ins Parlament ein, nur wenig schwächer als die bisher regierenden Sozialisten.

Wie konnte es dazu kommen? Was ist los in der ungarischen Gesellschaft, wenn sich die Mehrheit nach rechts außen bewegt? Welche Rolle spielt der Rassismus gegen Roma, welche der Antisemitismus? Wie facht die paramilitärische Truppe von Jobbik, Magyar Gárda (Ungarische Garde) den Rassismus an?
Gibt es Gegenkräfte oder sind diese schon verschlissen? Was können wir tun, um nicht gebannt auf die Schlange zu starren?

Am Sonntag haben wir die Gelegenheit, mit zwei Aktivist/innen aus der radikalen Linken Ungarns zu diskutieren.

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